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Herzlich Willkommen, Wanderer! Wie ich sehe hat dein Weg dich nach Shadow Falls geführt? Hier in unserer fiktiven Kleinstadt am Fuße der Rocky Mountains kannst du dich seit März 2015 niederlassen, sobald du dein 16. Lebensjahr vollendet hast. Was genau wir sind? Ein Freies Fantasy Rollenspiel-Forum wobei wir uns zum Teil von Wesen aus Buch/Film/Serie inspirieren lassen, aber vieles selbst auf unsere Vorstellungen und unser Forum zuschneiden. Gepostet wird hier im Romanstil und Ortstrennung. Was die Zeitsprünge angeht, so sind diese fließend. Wir befinden uns stets im aktuellen Jahr und in der aktuellen Jahreszeit. Diese wir auch stets hier in der Tabelle angegeben zusammen mit ein paar vagen Wetterdaten.
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Wir befinden uns im Sommer 2017. Das heißt: Sommer, Sonne, Sonnenschein. Auch wenn das Wetter immer wieder verrückt spielt

Wir haben eine Foren-Skypegruppe eingerichtet. Bei Interesse könnt ihr euch beim Team melden!


#1

Life is too short to be serious all the time. So, if you can't laugh at yourself, call me - I will laugh at you

in
Partner/Affären/Verflossene
27.08.2017 00:39
von Valentine Sinclair | 147 Beiträge

LIFE IS TOO SHORT TO BE SERIOUS ALL THE TIME. SO, IF YOU CAN'T LAUGH AT YOURSELF, CALL ME - I WILL LAUGH AT YOU! | Best friend • ex-lover (mxm) • witcher |



• NAME • ALTER • GESCHLECHT • WESEN • AVATAR •
Valentine Sinclair • 35 • männlich • Hexer • Matt Ryan

• STORY •




,,

1981, Durham; Großbritannien

William,
wir hatten es nicht leicht in letzter Zeit. Die andauernden Streitereien, deine Vorwürfe... Ich bin mit dem Druck nicht mehr zurechtgekommen, deshalb hab ich mich dazu entschlossen vorübergehend zu meiner Mutter zu ziehen, bis sich die Situation zwischen uns wieder entspannt hat. Ich hoffe, dass du auch meine Lage verstehst und die Zeit nutzt, um über uns nachzudenken. Ich für meinen Teil werde das tun.
Wir erwarten immerhin ein Kind, William. Es ist nicht die Zeit darüber zu streiten, dass ich eine Affäre hatte. Das war ein einmaliges Ereignis, denn nun trage ich unser beider Fleisch und Blut in mir. Wir werden eine richtige Familie, Will, das möchte ich nicht aufs Spiel setzen. Ich hoffe, dass zwischen uns alles wieder gut wird,

In Liebe,
Emilia

''


Ein Jahr, nachdem dieser Brief geschrieben wurde, verstarb Emilia Sinclair bei der Geburt ihres Sohnes Valentine. Emilia und ihr Mann William hatten sich nicht mehr versöhnt, viel zu verletzt war der einfache Mensch von dem Seitensprung seiner Frau, dennoch litt er unter ihrem Tod. Er hatte sie geliebt, mehr als alles andere auf der Welt und nun hatte er sie endgültig verloren - für immer. Das einzige was ihm von ihr blieb war eben jener Brief und das Kind, das aus dem Seitensprung Emilias entstanden war. William wusste es, als er das Baby zum ersten Mal sah und er hasste es....
Leider bestanden sowohl die Ärzte, als auch das Amt darauf, dass das Kind bei ihm unterkam und so nahm William den kleinen Bastard mit zu sich nach Hause, wo sich Helen, Williams Schwester, um das Baby kümmern sollte, während William selbst sich immer mehr dem Alkohol hingab und versuchte seine Trauer in Whisky und Scotch zu ertränken. Helen hingegen kümmerte sich liebevoll um Valentine. Sie wusste, dass der Kleine am wenigsten was für die Umstände seiner Geburt konnte, doch leider meinte es das Schicksal auch mit Helen nicht sonderlich gut, als bei ihr im Jahre 1985 Lymphknotenkrebs diagnostiziert wurde und sie noch im selben Jahr an den Folgen der Bestrahlung starb. William hatte dadurch eine weitere Person verloren, die ihm Nahe stand und war nun mit Valentine alleine. Für beide Sinclairs war der Verlust von Helen eine Tragödie, vor allem für Valentine, der mit Helen nicht nur seine Tante, sondern auch seine einzige Bezugsperson verloren hatte. William hingegen schien gar nicht wirklich zu realisieren, dass er sich nun um seinen Sohn kümmern musste. Er klammerte sich noch immer an den Alkohol und überließ Valentine sich selbst, welcher in so jungen Jahren schon mehr unterwegs als Zuhause war. Am liebsten hielt sich der junge Hexer im Haus seines besten Freundes Joe Chandler auf, der zwei Jahre älter als er und ebenfalls ein Hexer aus einer reinblütigen Hexenfamilie war. Von ihm lernte Valentine auch seine aller ersten kleinen Kunststückchen, die er Zuhause in seinem Zimmer weiter übte. Abgesehen von der Alkoholsucht seines Vaters schien im Leben von Valentine alles perfekt zu sein. Heute würde Valentine diese Umstände als Ruhe vor dem Sturm bezeichnen, denn als er mit 7 Jahren in die Junior School eingeschult wurde, zeigte sein Vater plötzlich ein anderes Gesicht. Den ganzen Tag verbrachte William in Kneipen und Pubs, ließ sich bis voll laufen und kam erst nachts wieder nach Hause. Wild fluchend holte er Valentine jede Nacht aus dem Bett, schlug ihn grün und blau und beschimpfte ihn immerzu als Mörder oder Killer. Valentine nahm die Wutausbrüche seines Vaters hin und entschied sich dazu niemandem etwas davon zu erzählen. Er schwänzte die Schule, wenn er zu viele blaue Flecken hatte oder erzählte, dass er sich mit den Nachbarskindern beim Spielen geprügelt hatte. Nicht einmal seinem besten Freund Joe erzählte er von seinem impulsiven Vater, fand immer wieder Ausreden für seine Verletzungen und wollte lieber seine magischen Fähigkeiten schulen, statt darüber zu reden, was Zuhause los war. Er verbrachte immer mehr Zeit bei den Chandlers, übernachtete sogar bei ihnen, bis sein Vater davon Wind bekam und eines Abends sternhagelvoll vor der Haustür der Chandlers auftauchte, um seinen Sohn wieder nach Hause zu holen. William schliff Valentine regelrecht aus dem Haus. Bei sich Zuhause musste der junge Hexer wieder einmal eine ordentliche Portion Schläge kassieren, ehe sein Vater ihm Hausarrest aufbrummte. Fast ein halbes Jahr lang durfte Valentine weder zur Schule noch zu Freunden, weshalb er sich in seinem Zimmer verbarrikadierte und seine Zeit mit dem Lesen von Büchern totschlag, während sein Vater im Wohnzimmer eine Flasche Scotch nach der anderen leerte, um dann seine Aggressionen - wie immer - an seinem Sohn auszulassen. Diese Zeit war für Valentine mit Abstand die schlimmste seines Lebens. Er wurde von Tag zu Tag immer mehr von Selbstmordgedanken geplagt, um endlich seinem Vater entfliehen zu können. Das ging sogar so weit, bis er sich früh morgens aus seinem Zimmer schlich, die Schlaftabletten seines Vaters stahl, sich im Bad einschloss und alle Pillen gleichzeitig schluckte. Aber Valentine hatte Glück im Unglück: William war früher als sonst aufgestanden, da ihm der ganze Alkohol auf den Magen schlug, weshalb er den bewusstlosen Jungen im Badezimmer fand und ihn in ein Krankenhaus brachte, wo die Ärzte ihn glücklicherweise retten konnten.
Valentine durfte nach knapp zwei Wochen das Krankenhaus wieder verlassen, allerdings musste er täglich zu einer Kinder- und Jugendpsychologin, welcher er jedoch nie von den wahren Gründen seines Selbstmords erzählte. Stattdessen sprach er immer nur davon, wie er seine Mutter besuchen wollte, weil er sie vermisste und die Psychologin kaufte ihm diese Geschichte ab. Für eine Zeit schien sich das Leben des Jungen wieder normalisiert zu haben. Er besuchte wieder regelmäßig die Schule, sein Vater hatte aufgehört ihn zu verprügeln und er konnte seine Freunde treffen. Valentine hatte die Hoffnung, dass nun tatsächlich alles gut werden würde, doch leider hatte er sich geirrt. Er war gerade 12 geworden, als die Attacken seines Vaters von Neuem begannen. Tagsüber Schule, Freunde und Magie, nachts Schläge, Beschimpfungen und Hass - eine traurige Routine an die sich der Junge schneller wieder gewöhnte als ihm lieb war, allerdings sollte ihm endlich auch mal etwas Gutes passieren. Valentine war gerade auf dem Weg zu Joe, als ihm ein schriller Mann begegnete, Nawin Mashall, ebenfalls ein Hexer. Er sprach etwas von Talent und Übung, dann überreichte er ihm ein Buch, das den Titel "Sanguis" trug und verschwand wieder. Valentine ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass er Nawin erneut begegnen würde. Das Buch verstaute er in seinem Rucksack und las es erst, als er wieder Zuhause war. Dort sperrte er sich in seinem Zimmer ein und begann zu lesen. In dem Buch standen düstere Zauber und Rituale der grauen und sogar schwarzen Magie, wobei sich alle auf die Lebensenergie des eigenen Blutes oder des Bluts der Gegner bezogen. Dieses Buch weckte Valentines Interesse an der Schwarzen Magie und des Okkultismus. In der Schule gesellte er sich zu den Punks und er erweiterte seinen Freundeskreis um die Kinder von Voodoopriestern und Satanisten, um so viel Wissen über diese Art der Magie zu erlangen, wie es ihm möglich war. Er kaufte sich mit Geld, das er von seinem Vater stahl, weitere Bücher, übte im Garten oder im Wald seine Fähigkeiten und traf sogar erneut auf Nawin, der ihm ebenfalls einiges beibrachte. Valentine verlor sich voll und ganz in dieser Welt der Magie und die Zeit verging wie im Flug. Sogar die Prügelattacken seines Vaters schienen nicht mehr so schlimm zu sein, da er nun etwas gefunden hatte, was ihn ablenkte und ihn begeisterte. Er vergaß sogar fast, dass er überhaupt einen Vater hatte. Mit 14 Jahren hatte sich Valentine komplett von seinem Vater abgenabelt, ihn nur noch als lästigen Parasiten angesehen und so war er alles andere als geschockt oder traurig, als William im Jahre 1996 bei einem Autounfall ums Leben kam. Valentine war nun eine Vollwaise, doch dieser Umstand machte ihm herzlich wenig aus. Noch in der selben Nacht begann er im Garten mit einem Ritual, dass - laut einem Schwarzmagier aus der Nachbarstadt - einen Dämon beschwören sollte. Valentine befolgte jeden einzelnen Schritt und es klappte tatsächlich. Ihm erschien ein Dämon, doch statt einen Deal mit ihm einzugehen fragte er ihn kühl, ob die Seele seines Vaters schon in der Hölle angekommen war und ob er ordentlich würde leiden müssen. Dem Dämon, sein Name war Nelchael, schätzte den Mut des Kindes, gab ihm eine Antwort und verschwand darauf wieder dort hin, wo er hergekommen war. Nach dieser Nacht zog Valentine zu den Chandlers, besuchte weiterhin die Schule und übte mit Joe und dessen Eltern weiter seine Fähigkeiten. Über die Zeit kamen er und Joe sich näher und wurden schließlich ein Paar. Mit 19 und 21 Jahren zogen sie zusammen nach London, wo Joe studieren wollte. Valentine nutzte die Zeit, um sich noch mehr Wissen über die Magie anzueignen, er war nahezu besessen von ihr. Er knüpfte neue Kontakte und so lernte er die McLeods kennen, mit denen er sich sogar anfreundete und viel Zeit mit ihnen verbrachte, ehe sie 10 Jahre später wegzogen und sich der Kontakt wieder verlor. Lediglich der Name der Stadt, in die sie gezogen waren, blieb Valentine in Erinnerung: Shadow Falls. Er informierte sich über die Stadt und stieß so auf einige interessante Mythen und Geschichten, die sein Interesse weckten und er konnte Joe davon überzeugen mit ihm zusammen ebenfalls nach Shadow Falls zu ziehen.
Gesagt, getan! Gemeinsam zogen die beiden ein paar Monate später erneut um und bauten sich in Shadow Falls ein neues Leben auf, allerdings nicht mehr als Paar sondern nur mehr als gute Freunde. Sie suchten sich verschiedene Apartments, knüpften neue Kontakte und genossen das Leben als frischgebackene Singles in vollen Zügen. Vor allem Valentine entpuppte sich als richtiges Betthäschen, wobei er zwischen Party und Sex niemals seine Wissbegierde bezüglich der Magie verlor. Er übte sich weiter in dem Beschwören von Dämonen, begann leichtgläubige übers Ohr zu hauen, in dem er sich als Exorzist ausgab und stellte sich als Berater für Rituale und Pakte mit Dämonen zur Verfügung. Er spezialisiert sich voll und ganz auf die Blutmagie und Dämonologie, trat mit 32 Jahren sogar dem vorherrschenden Zirkel bei und traf so die McLeods wieder. Was ihn allerdings am meisten freute war, dass Nawin Mashall die Führung des Zirkels übernahm.
Den anfangs erwähnten Brief seiner Mutter trägt Valentine noch heute bei sich~
To be continued.,,,


• SHORT FACTS •

- ist "Vieltrinker" und "Gelegenheitsraucher"
- war bereits in einer Klinik, um Abstand zum Alltag zu gewinnen und um sich vom Alkohol zu entwöhnen; leider erfolglos
- er nimmt alles wie es kommt, das meiste ist ihm bereits egal geworden
- hat eine verdammt düstere Sicht auf die Welt
- hasst Katzen bis aufs unermessliche, allerdings beruht das auf Gegenseitigkeit
- lebt umsonst in seinem Apartment, da er für die (streng gläubige) Vermieterin regelmäßig spirituelle Reinigungen ihrer Wohnhäuser durchführt
- trägt immer ein paar seiner Visitenkarten bei sich
- weiß sehr wohl, dass Dämonen keine Körper besetzen können, gibt sich bei Leichtgläubigen aber dennoch als Exorzist aus
- beschwor seinen ersten Dämon mit 14 Jahren, kurz nach dem Tod seines Vaters, nur um sich zu vergewissern, ob dieser nun auf ewig im Höllenfeuer schmorrt
- hält seinen Namen für das erste und letzte Geschenk seiner Mutter
- gibt sich bis heute die Schuld an ihrem Tod, nicht zuletzt, weil sein Vater ihm das eingeprügelt hat
- irgendwo tief in seinem Inneren hat er sogar so etwas wie Verständnis für den "Bloody Bastard", den er noch immer Vater schimpft
- Familie hat für ihn kaum eine Bedeutung, dafür allerdings seine wenigen Freunde, für die er sowohl töten als auch sterben würde, um sie in Sicherheit zu wissen
-ist fest davon überzeugt, dass Fluffy, die Katze seiner Vermieterin, die Personifizierung des Bösen ist
- nennt das Mistvieh deshalb liebevoll "Furcifer" und hat schon mit allen möglichen Zaubern versucht das Tier davon abzuhalten ihn anzugreifen... sogar einen Liebestrank hatte er der Katze verfüttert, seit dem wird sie in seiner Gegenwart jedoch einfach nur rollig...
- er bedient sich oft an traditionellen Zaubern und Sprüchen, dazu zählen z.B Voodoo, die ägyptische Magie, Magie der Nordmänner oder Indianer etc, deshalb wird er oft als "Elster der Magie - Dieb der Traditionen" bezeichnet und gerne auch mal als minderwertiger Hexer betitelt
- sein Vater hatte die dumme Angewohnheit Zigaretten auf Vals Armen und Rücken auszudrücken, daher die Brandnarben

• WIE ICH POSTE •
"Oh bollocks!" Stöhnend richtete sich der exzentrische Hexer auf dem billigen Sofa des kleinen Motelzimmers auf und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht, wobei das grelle Sonnenlicht, das sich durch die Schlieren des dreckigen Fensters kämpfte, in seinen Augen brannte wie eine ewig lang unterdrückte Träne und seine Iriden hastig durch den Raum schweiften, auf der Suche nach einem Hinweis darauf, wo genau sich der Brite gerade befand. "Was um alles-", begann er murmelnd, als es ihm plötzlich wie Schuppen von den Augen fiel. "Oh fuck!" Wie von der Tarantel gestochen sprang Valentine auf, donnerte dabei fast gegen eine Anrichte und riss ein Bild von der Wand, welches mit einem lauten Scheppern zu Boden fiel, weshalb er erschrocken stehen blieb und das Gemälde mit einem strafenden Blick anstarrte, fast so als wolle er gleich wild weiter fluchen. "Was ist passiert, Honey?", tönte kurz darauf eine weibliche Stimme aus dem Badezimmer, was Val verwirrt die Stirn in Falten legen ließ. "Huh? Nichts, nichts, alles gut, ich bin nur.... gestolpert...", versicherte er der Fremden und hätte sich am liebsten selbst geohrfeigt. Der Termin! Der verdammte Termin! Wie konnte er das nur vergessen? Ein gehetzter Blick auf die Uhr, die über der Tür an der Wand hing, verriet ihm, dass er noch genau eine halbe Stunde Zeit hatte, bevor der Kunde, dessen Name North lautete, hier aufschlagen und volle Konzentration und Hingabe von dem Hexer erwarten würde. "Ist wirklich alles in Ordnung?", ertönte die Stimme erneut, dieses Mal allerdings wesentlich näher und als Val sich herumdrehte stand die Dame, lediglich mit Handtuch begleitet, direkt vor ihm und blickte ihn besorgt an. Honey, du warst gestern echt fertig.... hast du dich noch nicht erholt?" - "Erholt?", fragte der Hexer nochmal nach, in der Hoffnung sie würde nicht merken, dass er sich an gar nichts mehr erinnerte und schnappte sich seine Krawatte von der Anrichte, um sich diese wie immer locker umzubinden. Ja, erholt... Wir haben gestern gefeiert, erinnerst du dich nicht mehr?" Sie streckte die Hand aus und legte sie an seine Wange, woraufhin er hastig begann den Kopf zu schütteln. "Eh ja... doch, klar, natürlich, Love", murmelte er und warf erneut einen Blick auf die Uhr. Verdammt! Nur noch 25 Minuten! Er verlor wichtige Zeit! "Ich bin nur ein bisschen verkatert. Love, kannst du mir einen Gefallen tun, dich anziehen und verschwinden?", fuhr er fort, während er versuchte sich an ihr vorbei zu drängen, um in dem vorherrschenden Chaos seine Schuhe zu suchen, allerdings erntete er für seine Worte und diesen Versuch einen giftigen Blick der Blonden. "Gestern versprichst du mir noch mit mir durchzubrennen und jetzt soll ich einfach verschwinden?! Hast du sie noch alle? Du bist kein Deut besser als all die anderen Kerle, Arschloch!" Das Zetern klirrten in seinen Ohren, er schloss für einen Moment kurz die Augen und rieb sich die Stirn, doch als er die Augen wieder öffnete und gerade zu einer Antwort ansetzte geschah es - KLATSCH! Die Ohrfeige hatte ordentlich gessessen und kurz darauf hatte das Weib ihre Sachen bereits zusammengesammelt und war verschwunden, noch immer fluchend und jammernd knallte sie die Tür hinter sich zu und ließ Valentine somit alleine in dem Motelzimmer zurück. "Frauen~"
Nun musste es schnell gehen. Es war noch gar nichts vorbereitet, weshalb Val sich aus dem kleinen Kühlschrank - wenn man das Ding überhaupt so nennen konnte - eine Packung Käse schnappte, um sich mit dieser die Wange zu kühlen, während er mit seiner freien Hand begann das Chaos zu beseitigen. Hier und da standen Flaschen und Gläser, Zigarettenstummel lagen auf dem Boden, die Möbel standen kreuz und quer und vom Schlafzimmer brauchte man gar nicht erst anzufangen. Der Hexer verschwendete volle 15 Minuten damit die Möbel wieder geradezurücken, den Müll wegzuschmeißen und Klamotten und anderes Zeug ins Schlafzimmer zu schmeißen. So blieben ihm noch knapp 10 Minuten um alles vorzubereiten. Hastig schlüpfte er in seine Schuhe, rückte einen Tisch und zwei Stühle genau in die Mitte des Raums, schnappte sich den Eimer Farbe, den er nur für diesen Termin gekauft hatte und begann damit eine nahezu perfekte Teufelsfalle unter die Fußmatte zu pinseln, die er danach sorgfältig wieder an ihren Platz legte. Er ging gerne auf Nummer sicher, denn einen Dämon wollte er momentan wirklich nicht im 'Haus' haben und da er nicht wusste, ob North nun ein Mensch oder ein Wesen war, war die Vorsichtsmaßnahme auch durch aus angebracht. Danach krempelte er beide Ärmel seines Hemds hoch. zog die Gardinen zu und- "Ich bin so ein verdammter Idiot!" Oh ja.... definitiv. Wozu hatte man denn magische Fähigkeiten, wenn man sie nicht einsetzte? Er hätte alles innerhalb von Sekunden aufgeräumt gehabt, wenn er doch nur nachgedacht hätte, aber nein, Mister Sinclair war sich viel zu fein dafür um seine grauen Zellen anzustrengen... Nun gut, dann hatte er eben wertvolle Zeit verschwendet, aber jetzt würde alles auf jeden Fall schneller gehen! Mit einem Fingerschnipp schwebte ein silberner Kerzenleuchter aus der Sporttasche, die Val eben noch in Eile auf das Sofa geschmissen hatte und landete direkt in der Mitte des Tischs, ehe die Kerzen wie von Zauberhand zu brennen begannen. Magie war schon was Feines! Nun fehlten nur noch das mysteriös wirkende Buch, eine Schale und etwas Weihrauch, dann war alles vorbereitet! Auch wenn Weihrauch, Buch und Kerzenleuchter eher zu Showzwecken dienten und Val sie nicht brauchte, um über das Blut seines Kunden Kontakt zu dessen Verwandten oder Lebenspartnern aufzunehmen, benutzte der Hexer diese kleinen Elemte dennoch sehr gerne. Sie waren atmosphärisch, düster und sie verliehen seinen Séancen tatsächlich das gewisse Etwas. Schnell noch verstaute er die Packung Käse im Kühlschrank, da klopfte es auch schon an der Holztür und er rieb sich gespannt die Hände. Welches Gesicht wohl hinter der Stimme am Telefon steckte? Und noch viel wichtiger: Welche tragische Hintergrundgeschichte verbarg sich hinter dem Gesicht? Das einzige was Val über den Kunden wusste, war sein Name und die Tatsache, dass er Vals Nummer von Nawin bekommen hatte, dem Kopf des Zirkels und noch dazu ein sehr guter Freund von Val. Nawin war derjenige, der den Hexer zu dem machte, was er heute war - zumindest hinsichtlich seiner magischen Fähigkeiten, wobei sich der Brite noch immer fragte, weshalb der Paradisvogel damals ausgerechnet ihn ausgewählt hatte... was machte Val so besonders, damit sich ein mächtiger unsterblicher Warlock für ihn interessierte? Diese Fragen verbannte Valentine allerdings schnell wieder aus seiner verkaterten Birne, denn nun wartete Arbeit auf ihn!
Er öffnete die Tür und vor ihm stand ein gut aussehender junger Mann mit blonder Mähne und stechenden Augen, wobei eines blau, das andere braun war. Für einen kurzen Moment starrte Val nahezu die ungewöhnlichen Augen an, ehe er ein freches Grinsen aufsetzte. "Willkommen! Komm' doch herein und setz dich", begrüßte er den Vampir und trat einen Schritt zur Seite, um ihm Einlass zu gewähren, wobei er mit ausgestrecktem Arm auf einen der beiden Stühle an dem vom Kerzenschein beleuchteten Tisch zeigte. "Also, womit genau kann ich dir denn helfen, Mate?".




• NAME • ALTER • GESCHLECHT • WESEN • WUNSCHAVATAR •
Joe Chandler • 37 • männlich • Hexer • Charles Halford

Sowohl Name als auch Avatar sind verhandelbar

• MEINE VORSTELLUNG VON DIR •
Du bist ein rechtschaffender Hexer, der weißen Magie immer treu geblieben, was nicht zuletzt an deiner liebevollen Familie liegt. Du bist willensstark, humorvoll und talentiert, dennoch bist du eher ein Einzelgänger, weshalb du auch nicht im Hexenzirkel bist (außer natürlich du möchtest es gerne ^-^) aber du eine gute Beziehung zu den Mitgliedern des Zirkels führst. Du hast studiert oder eine Ausbildung gemacht, vielleicht bist du hier in Shadow Falls sogar eigenständig? Tob' dich ruhig aus und lass deiner Kreativität freien Lauf!

• BEZIEHUNG ZUEINANDER •

Du bist mein bester Freund, mein Exfreund und meine Moral, alles in einem Menschen - pardon - Hexer(!) vereint.
Wir kennen uns schon seit unserer Kindheit, haben uns auf Anhieb verstanden und ich hab viel Zeit mit dir verbracht. Du warst es auch, der mich meiner Magie näher und den Ball so zu sagen ins Rollen gebracht hat. Du warst schon von klein auf mein Fels, an den ich mich (natürlich ganz subtil) geklammert habe, wenn es mir Zuhause mal wieder zu viel wurde und du warst immer für mich da, ganz ohne Fragen zu stellen. Du hast für mich mehr getan, als jeder andere auf diesem gottverdammten Planeten und dafür bin ich dir unsagbar dankbar, auch, wenn ich es dir nicht immer sage oder zeige.
Wir waren auch zusammen... wann genau das begonnen hat? Keine Ahnung, es hat sich mit der Zeit entwickelt und genau so, wie es gekommen ist, ist es auch wieder gegangen. Das ist die Besonderheit bei uns: Nichts ist erzwungen oder an Regeln gebunden. Wir machen unser Ding, ganz egal, was andere von uns halten und wir sind (fast) immer offen und ehrlich zueinander. Deshalb weißt du auch, dass ich nicht bei der weißen Magie geblieben bin, sondern Stück für Stück auf "die dunkle Seite der Macht" gewechselt bin, aber auch das macht dir nicht sonderlich viel aus. Klar, es stört dich irgendwie schon, aber du würdest niemals versuchen mich zu verändern, ebenso wenig würde ich jemals wollen, dass du dich für mich veränderst~
- waren direkte Nachbarn oder haben in der selben Nachbarschaft gewohnt
- Val war als Kind oft bei Joe und dessen Eltern
- nach dem Tod von Vals Vater ist er bei Joe eingezogen (Joe - 16 Jahre alt | Val - 14 Jahre alt)
- sie kamen irgendwie zusammen und wurden ein Paar
- zogen zusammen nach London (Joe - 21 | Val - 19)
- zogen nach einiger Zeit zusammen nach Shadow Falls (Joe - ca 32/33 | Val - ca 30/31)
- sie trennten sich wieder voneinander und gehen nun ihre eigenen Wege, jedoch immer noch als sehr gute Freunde


• PROBEPOST ? •
[ ]ein neuer aus der Sicht des Charakters • [ ] ein alter Post • [ ] ein Probeplay • [x] nein
Allerdings bin ich gerne für ein Probeplay zu haben, wenn du das möchtest

• MEINE ANFORDERUNGEN •
Du hast eine feste Rolle in meinem Leben, deshalb melde dich bitte nur, wenn auch längerfristiges Interesse besteht. Bring dich ein, zeig Eigeninitiative und lass bitte nicht alles an mir hängen.
Die Story ist, was dich betrifft, extra nicht zu detailiert, damit du eigene Ideen mit einbringen kannst. (Wie hast du gelebt? Wie waren deine Eltern zu dir? Habt ihr eine spannende Familiengeschichte, Geheimnisse. Mythen? Was hast du in London gemacht? Studiert? Ausbildung? Was genau machst du hier in SF? Bist du selbstständig oder angestellt? Usw.) Allerdings ist es mir wichtig, dass der grobe Verlauf unserer Geschichte beibehalten wird, der unter "BEZIEHUNG ZUEINANDER" auch nochmal in Stichpunkten aufgeführt ist, die Feinheiten überlasse ich dir, immerhin ist es dein Charakter, aber wir können uns auch gerne zusammen etwas überlegen >w> Wenn du dann da bist, versuche ich so schnell wie möglich mit dir in ein HP zu gehen, damit du nicht in der Luft hängst, ansonsten können wir auch gerne sofort ein Nebenplay starten!
Ich freu mich auf dich!


Kann auch intern als Zweitchara vergeben werden!



I feel like I could have been bitchier and missed an opportunity~
Light a candle, whisper your problem to it, then say:

"I do not give a shit.
You can't make me give a shit.
My last fuck has flown."

And blow out the candle, symbolizing you blowing out the shit you were supposed to give. You're welcome.

zuletzt bearbeitet 03.09.2017 16:32 | nach oben springen


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