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#1

Vor dem Haus

in WG • Jesper & Persophone King • Cadmiel & Darel 02.08.2017 15:00
von Darel | 31 Beiträge

Die Einfahrt + der kleine Vorgarten befindet sich hier







Emotionale Manipulation - Darel ist dazu in der Lage jedes Gefühl was er möchte in einem hervorzurufen. Wobei er nichts gegen wahre Liebe machen kann noch diese hervorrufen kann.
Wenn er jedoch eine Person
berührt, dann kann er jede Emotion sofort hervorrufen und auch abklingen lassen.
Mit einem Blick kann er einen nur Anfällig für eine bestimmte Emotion machen z.b. man lacht schneller. Darunter fällt natürlich auch Schmerz oder z.b. das unterdrücken von Gefühlen.
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#2

RE: Vor dem Haus

in WG • Jesper & Persophone King • Cadmiel & Darel 02.08.2017 16:27
von Darel | 31 Beiträge

CF → Straße in der Stadt
Darel starrte seinen Bruder noch einen langen Augenblick an und atmete tief ein und aus, ordnete sachte seine Gefühle die immer weiter wild durcheinander wirbeln. Er wollte seinem Bruder sein Zuhause anbieten, das kleine Zimmer das er Vorsorglich schon mal angelegt hatte, hatte nun einen Sinn. Jesper und Sephy haben ihn sicher für verrückt gehalten das er immer einen Raum frei gehalten hatte, doch … hatte es ihm so etwas wie Hoffnung gegeben Cadmiel eines Tages bei sich zu haben. Eine Hoffnung die er jeden Tag gesehen hatte wenn er an der Tür vorbei gelaufen war, anders als man meinen könnte hatte es ihn nicht geschmerzt. Darel erinnerte sich gerne an seine Vergangenheit, obwohl es ihn verbittert hatte das man ihn aus dem Himmel geworfen hatte, hatte der Gedanke an seinen Zwilling ihn trotzdem mit einem kleinen lächeln erfüllt. Ja diese Tür für seinen Bruder war vielleicht etwas eigenartig, auch die Einrichtung die er in Winter Farben gehalten hatte, vielleicht hatten Jesper und Sephy ihn wirklich für etwas verrückt gehalten. Vielleicht war er das ja auch? Wer wusste das schon, doch… wenn er jetzt in die schwarzen Augen von dem Mann sah mit der zusammen aufgewachsen wa, wusste er nur das er tief in seinem Herzen immer gewusst hatte das Cadmiel da draußen war und auf ihn wartete. Darauf wartete zurück nach Hause zu kommen. Natürlich waren Jesper und Sephy auch sein Zuhause, doch musste er gestehen das er immer eine gewisse eifersucht verspürt hatte wenn er die Geschwister zusammen gesehen hatte. Er gönnte es ihnen so war es nicht, nur … er hatte sich so sehr für sie gefreut dass sein Herz anfing zu schmerzen, sein Zwilling verdiente die gleiche Glückliche Zeit. Dieselben kleinen Gesten unter Geschwistern, dieses kleine befreite lächeln wenn man von seiner Familie umgeben war. Doch im selben Moment kam ihm noch ein ganz anderer Gedanke, jetzt wo er seinen Bruder gefunden hatte war doch Jespers und sein Vertrag zu Ende? Es tat ihm zwar im Herzen weh, doch würde er darüber noch mit Jesper reden müssen, Darel wird ihm aus seinen Vertrag entlassen. Er hoffte nur das der ihm nicht sauer sein würde das Darel es dennoch versuchen wird so lange wie möglich hinaus zu zögern, er hatte sich schon an das Gefühl in seiner Brust gewöhnt. Dieses kleine zarte Bande zwischen Höllenhund und seinem Herrchen das einem immer zeigte, nein spüren ließ das der andere am Leben war und in Sicherheit. Schließlich würde Jesper spüren wenn Darel in Gefahr war oder Schmerzen hatte, ein Vorteil dieses Paktes. Einem Pakt den er nun lösen musste, kurz biss sich Darel auf die Unterlippe schloss kurz die Augen und mit einem leichten Kopf schütteln vertrieb er seine Pessimistischen Gedankengang. Er hatte gerade seinen Bruder gefunden, da brauchte er sich wirklich nicht gleich den Kopf darüber zerbrechen was er stattdessen verlieren würde. „Kämpfe für mich ja Caddy? Ich kann dich nicht verlieren und werde es auch nicht. Es wird alles gut versprochen. Ich bin jetzt da.“, und er würde nie mehr gehen schwor er sich innerlich. Das schniefen seines Bruders lies sein Herz etwas flattern, es tat ihm weh seine bessere Hälfte so verletzlich und Traurig zu sehen. Am liebsten hätte er die Welt in Brand gesetzt nur damit Cadmiel sein schüchternes Lächeln wieder bekam was er früher immer aufgesetzt hatte wenn sie wieder mal nur unter sich gewesen waren, manchmal war daraus sogar ein Sorgloses lautes Lachen geworden was Darel eine eigentümliche Brüderliche wärme in der Brust beschwert hatte. Dabei waren sie immer umgeben von Schnee und Eis gewesen doch kälte hatte er deswegen noch lange nicht verpürt, nicht damals und heute auch nicht. Auch wenn ihre Umstände in der sie sich wiedersahen vermutlich ein Grund zum Heulen war, Darel hatte dieses kleine schiefe lächeln auf dem Gesicht was einfach nicht weichen wollte. Ich habe meinen Bruder wieder, war der einzige Gedanke der ihn dabei durchflutete. Mehr brauchte es nicht um den sonst immer sauer wirkenden gefallenen Engel ein Hauch von wahrem Glück zu geben. Dennoch entspannten sich seine Schultern sichtlich als Cadmiel davon spricht nichts dagegen zu haben die Menschen bei sich zu haben die Darel als seine Familie ansieht, besser konnte es für den gefallenen Engel nicht laufen. Mit einer Handbewegung deutete er an das Cadmiel sich nach vorne setzten sollte, er wollte wirklich hier weg fahren und nach Hause. Während sie sich nach vorne setzten hörte Darel ihm Aufmerksam zu. Er machte sich seine eigenen Gedanken zu Primrose, er wusste nicht ganz was er davon halten sollte. Natürlich freute er sich für seinen Bruder das er eine weitere Freundin gefunden hatte die ihn Glücklich machte, doch musste er gestehen das er sie sofort als Risiko sah. Er mochte es nicht besonders das Leute auch nur die Möglichkeit haben seinen Zwilling zu verletzten, kein Wunder also das sein Blick sofort etwas sauer wurde als er seine Gedanken immer weiter spannte und einige Male tief ein und ausatmen musste um nicht sofort etwas Gemeines zu sagen. Nun so halb Gemein, er konnte nicht anders als stetig versuchen den anderen vor alles möglichen zu Retten. „ Sag niemals nie Cadmiel. Wir haben uns auch wieder gefunden obwohl es unmöglich schien. Also… sicher seht ihr euch wieder.“ , munterte er ihn zuerst auf ehe er sich auf die Unterlippe biss und nicht anders konnte, es tat ihm fast schon leid. Darel war wirklich schrecklich, aber als großer Bruder fühlte er sich einfach verantwortlich. „Ich hoffe für deine Freundin das sie nichts falsches versucht wenn ihr euch wieder seht, schließlich ist sie noch ein Engel. Denen kann man nicht vertrauen.“, kam es von ihm und im selben Moment hasste er sich dafür immer alles gleich zu verteufeln. Gerade als er noch etwas sagen wollte hörte er von hinten ein gerumpel und ein leiser Fluch löste sich von seinen Lippen, offensichtlich war Zero einfach raus gelaufen. Er sah dem fremden Mann noch nach wie dieser zurück in die Wälder verschwand. „Ein Danke wäre auch zuviel gewesen du unterbelichter Waldochse.“ , schimpfte er in sich hinein, und schüttelte etwas den Kopf. Wenigstens hatte dieser die hinteren Türen wieder zugemacht sodass sie nun doch noch problemlos los fahren konnten. „Verzeih, ich habe mich in den Jahren ein wenig…. Angepasst schätze ich? Aber mach dir keine Sorge du musst dich was das angeht nicht hetzen. Sei einfach wie immer dann ist es perfekt Caddy.“, kam es auch schon wieder fröhlich von ihm. Man merkte einfach wieder wie anders Darel war wenn es um seinen Zwilling ging. Im einen Moment war er der Überfürsorgliche Bruder der jeden mit einem zutiefst verachtenden Blick bestrafte nur weil man es wagte die gleiche Luft wie Cadmiel zu atmen und das den verbitterten Engel einfach aufregte, und im nächsten Moment starrte er seine bessere Hälfte ein wenig wie ein Hund an der sein Lieblingskuscheltier endlich wieder hatte.

@Cadmiel Gott das wird noch so ein Drama mit Jesper ... xD Im sry TwT







Emotionale Manipulation - Darel ist dazu in der Lage jedes Gefühl was er möchte in einem hervorzurufen. Wobei er nichts gegen wahre Liebe machen kann noch diese hervorrufen kann.
Wenn er jedoch eine Person
berührt, dann kann er jede Emotion sofort hervorrufen und auch abklingen lassen.
Mit einem Blick kann er einen nur Anfällig für eine bestimmte Emotion machen z.b. man lacht schneller. Darunter fällt natürlich auch Schmerz oder z.b. das unterdrücken von Gefühlen.
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#3

RE: Vor dem Haus

in WG • Jesper & Persophone King • Cadmiel & Darel 06.08.2017 19:48
von Cadmiel | 232 Beiträge

cf: Straße in die Stadt


Würde Cadmiel wissen, das sein Bruder ihm all die Jahre ein Zimmer freigehalten hätte, würde er wohl wieder den Tränen nah sein. Zwar hätte er durchaus damit gerechnet, das Darel ihn vermissen würde, schließlich war er am anderen Ende des Zwillingsbandes, was selbst sein Fall nicht hätte zerreißen können. Ihre Bindung war so besonders, selbst nach so vielen Jahrtausenden, in welchen sie sich nicht gesehen hatten, hatte sich nichts geändert. Vielmehr verstärkte es ihre Bindung zu einander nur noch. Das dies noch möglich war, war ein Wunder. Natürlich hatten sich beide verändert. Ja selbst Cadmiel war anders, er war nicht mehr eine so offene Person wie damals, seine Naivität, sein guter Glaube war nicht mehr da, zumindest nicht mehr so wie zuvor. Über die Jahre hatte vieles an dem Engel genagt, nicht nur der Fall seines Bruders, auch die Zweifel Gott gegenüber. Cadmiel stellte alles in Frage, selbst das, wofür er gelebt hatte. Die Glaubenskrise in ihm war groß, wie ein Krieg zwischen Vernunft und das womit man aufgewachsen war. Er kannte es doch nicht anders und plötzlich war all dies seltsam. Der Dunkelhaarige wollte nicht mehr verstehen, warum man ihm die Gefühle verboten hatte. Was war schlimm daran? Nun gut, auf die Trauer konnte er wahrlich verzichten, doch die Liebe, die er zu seinem Bruder empfand? Nein, es wäre vergessen gleich zu setzten und er wollte und konnte Darel nicht gehen lassen. Auch wenn er weg war, so war es die Trauer die ihn hielt, er verachtete sie, doch wusste er das sein Bruder immer bei ihm sein würde, wenn er nur an ihm glaubte. Es tat jedes mal weh, wenn er an das Lächeln dachte, an das letzte Lächeln seines Bruders, bevor jener auf die Erde geschubst wurde. Nun war auch Cadmiel dies geschehen. Er war auch gefallen. Haltlos. Im Flug hatte er mit seinem Leben abgeschlossen, doch Gott hatte anderes mit ihm vor. Man ließ ihn am Leben, was für ihn im ersten Moment die größte Qual gewesen war. Blutig am Boden zu liegen und auf den Himmel zu starren. Der Schmerz hatte sich durch seinen gesamten Körper gezogen, ein Glück hatte Darel jenen eben erst genommen. Die Wunde war zwar entzündet, doch spürte er das pochen nicht mehr. Dieses widerliche pochen im Rücken, das ihm keine Ruhe gelassen hatte. Der Blick des Dunkelhaarigen fiel wieder auf seinen Bruder, ehe sich ein feines Lächeln auf seinen Lippen bildete. "Ich habe immer für dich gekämpft Dary." Sprach er nur. Und das würde er auch heute noch tun, bis in alle Ewigkeit, denn sein Zwilling, war alles für ihn. "Alles wird gut..." Wiederholte er Darels Worte, musste aber nur traurig lächeln und senkte den Kopf etwas. An Rafa'elia dachte er. An Primrose dachte er. Engel denen es die Fügel kosten würde, würden sie Cadmiel helfen. Er wollte wahrlich nicht der Grund sein, weshalb sie ihre Flügel verlieren würden. Besonders Rafa'elia wollte er es nicht antun, soviel hatte sie für ihn getan und doch war sie wie Primrose verschwunden. Alles nahm danach seinen üblen verlauf. Es war wie ein Kettenreaktion, welche bei Darels Fall ihren Anfang genommen hatte, das Verschwinden seiner liebsten, hatte die Kugel wieder ins rollen gebracht und ihm den Rest gegeben. Es war der Schritt gewesen, der ihm zum Fall brachte. Nun saß er hier, im Krankenwagen, bei seinem Bruder, der ihn eine halbe Ewigkeit verschollen war. "Geh nie wieder weg..." Wisperte Cadmiel ein letztes mal leise, sah seinen Bruder tief in die Augen. Er hatte Angst. Er hatte Angst davor, das man ihm seinen Bruder erneut weg nahm. Seinen Darel..
Schon bald setzte er sich nach vorne. All dies war für ihn so neu. Ein Auto hatte er bisher immer nur von außen begutachten können. Der Dunkelhaarige fand diese fahrende Kiste auch schon immer sehr seltsam. Gut, damals hatte er seine Flügel gehabt, konnte einfacher reisen, aber dieses Ding? Von was genau wurde es eigentlich angetrieben, schließlich war es ja wie eine Kutsche, nur ohne Pferde. Jene waren ihm aber zugegeben lieber als der Wagen hier. Daran musste er sich wohl jetzt auch noch gewöhnen, an die Technik. Fasziniert blickte er aus dem Fenster, während der Wagen voran fuhr und Darel sprach. Auch wenn er beeindruckt war, so hörte er seinem Bruder natürlich zu. "Ich traue Rose..." Sprach er dann, sah ihn nun wieder an. "Sie war nie wie die anderen, genauso wenig wie Rafa es war." Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Lippen. Sie war nicht kalt. Sie war nie emotionslos und brutal. Sie war liebevoll, hörte ihm zu und teilte seinen Zweifel. Hoffentlich ging es Primrose gut. Die Bemerkung eben, hatte Cadmiel überhört. Darel klang schon fast wie einer der Männer der Wache damals, sie hatten ebenfalls so geflucht. Leise musste er aufgrund dieses Gedankens kichern, nickte seinem Bruder nur lächelnd zu, ehe sein Blick wieder aus dem Fenster neben sich glitt. "Sind wir bald da?Wie funktioniert dieses Gerät eigentlich? Es ist ja beinahe wie eine Kutsche von damals... aber die wurden von Pferden gezogen. Ich verstehe diese Konstruktion nicht..." Schmollend sah er wieder zu seinem Bruder. Die Menschen hatten schon einige komische Dinge erfunden. "Und was sind diese leuchtenden Dinger, die viele in den Händen halten und darauf starren?" Damit meinte er wohl ein Handy. "Die Erde hat sich so verändert..."

@Darel


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#4

RE: Vor dem Haus

in WG • Jesper & Persophone King • Cadmiel & Darel 12.08.2017 23:29
von Darel | 31 Beiträge

Ein paar mal musste der gefallene nun jetzt doch überrascht blinzeln, hatte sein Bruder ihm gerade offenbart das er nur für ihn gekämpft hatte? Nur wegen ihm hatte er die unendlichen Schmerzen des Falls auf sich genommen, weil er die Gefühle die sie beide verband nicht mehr leugnen wollte? War es das was ihn dazu gebracht hatte auf die Erde zu fallen, hatte der andere etwa gewusst das Darel damals überlebt hatte? Doch natürlich hatte Cadmiel gewusst das er gelebt hatte, den trotz den ganzen Meilen die sich getrennt hatten musste er es gespürt haben, dass sein anderer Teil verloren war aber nicht zerstört.. Etwas was ihn zutiefst beruhigt hatte, schließlich hatte es sichergestellt das Cadmiel wirklich überlebt hatte, sein eigener Fall wäre ansonsten umsonst gewesen. Heute konnte er sich gar nicht mehr Vorstellen ohne sein hitziges Temperament zu leben, zurück in diese Kälte zu gehen die nichts mit dem Winter auf der Erde zu tun hatte. Es machte ihm etwas Angst zu wissen das sein Bruder dort oben weiter … nun ja eher überlebt hatte als wirklich gelebt. Nach einem kurzen Augenblick des Schmunzelns dachte er daran wie Cadmiel jetzt wohl seine wilden Jahre ausleben würde, sturzbetrunken in einer Bar und vollkommen beschwipst vom Alkohol wild fremde Frauen anflirten, so wie sein Bruder gerade in dem Moment aussah allerdings eine Sache der Unmöglichkeit. Doch wer wusste schon was Alkohol für eine Wirkung auf den anderen Engel hatte? Auf ihn selbst wirkte es Hoch Emotional, eine wirklich ironische Sache wenn man bedenkt was für eine Gabe ihm Gott geschenkt hatte. Doch das Traurige lächeln und der Herzzereißende Ausdruck in den Augen seines Zwillings holte ihn sofort wieder zurück ins hier und jetzt, ließ ihn verharren und über all das nachdenken was sein Bruder dort oben zurück gelassen hatte. Er hatte dort Freunde, zwei um genau zu sein, und wenn er so an Jesper und Sephy dachte. Ja er konnte ihn verdammt gut verstehen, ihm würde es auch in der Seele brennen wenn er sie nie wieder sehen würde. Etwas was er vermutlich niemals würde laut aussprechen können ohne völlig betrunken zu sein, noch eine Ironie des Schicksals, aber saß das Schicksal nicht genau neben ihm? Vielleicht war der Spruch doch nicht mehr so angebracht, jetzt wo das Schicksal… auf der Erde lag? Fragen über Engel und deren Bedeutungen würde nie ein Ende finden, so schüttelte er leicht den Kopf um den Gedanken zu vertreiben der mehr Philosophie war als in dem Moment wohl angebracht. „Cadmiel, ja alles wird gut schließlich sind wir wieder zu zweit oder nicht? Wir sind wieder da wo alles angefangen hatte, aber diesmal können uns keine Regeln des Himmels voneinander lösen. Und die Regeln der Erde bestimmt man mehr oder weniger selbst, du bestimmst jetzt wie du zu sein hast.“ , versuchte er ihm zu verstehen zu geben und damit unbewusst auf die Gedanken seines Zwillings ein. Man konnte es leicht als Zufall abtun, doch bei Zwillingen wie sie es beide waren, zwei von Gott dazu bestimmt einander auszugleichen. Nein da war es alles aber kein Zufall oder eine Willkür des Schicksals selbst. Es war wie an jenem Tag an dem Darel gefallen war, an jenem Tag wo Cadmiel zu schwach gewesen war um alleine zu überleben und diese Schwäche Darel umso stärker gemacht hatte, stark genug um genug Leben für sie beide aufzubringen. Vielleicht, so dachte er, war es genau das was ein Zwillingsband so mächtig machte, warum Gott es erschaffen hatte, er Verband mehrere Sichtweisen, Charaktereigenschaften und Körper miteinander um etwas zu erschaffen was Dynamisch und Anpassungsfähiger war als ein einzelnes Lebeweisen. Vielleicht rutschte er aber auch mal wieder viel zu weit in seine Gedankenwelt ab, dabei mochte er solche Theorien. Und gerade wenn sie Cadmiel betrafen hinterließ es ein warmes Gefühl von Familie in seiner Brust, nun ja aber auch eine priese Stolz tat sicher auch ihren Teil dazu bei. Als sich dann ihre Blicke trafen atmete er tief ein und aus und ja dann kam ein warmes lächeln auf seine Lippen, fast so als versuchte er damit den Winter zu verscheuchen den der andere Krieger stets zu umgeben schien. „Keine Sorge auf allen meinen Wegen nehme ich dich mit Kleiner Bruder.“, versprach er ihm und hob die Hand um einmal durch die Locken von Cadmiel zu fahren, erst als er sicher war das sich der Engel wieder etwas beruhigt hatte setzte er den Wagen in Bewegung und versuchte möglichst auf die Fragen einzugehen welche gestellt ihm wurden. „Die genauen Funktionen kann ich dir nicht sagen muss ich gestehen, aber das Grundwissen ist eigentlich ehm recht simpel. Im Prinzip ist der Automotor eine Maschine, die aus der Verbrennung von Kraftstoff Wärme gewinnt. “, führte er aus und hoffte das es ungefähr das war was Cadmiel sich erhofft hatte. Bei den Worten seines Bruders musste er jedoch lachen, es war … so erfrischend ihn endlich wieder um sich zu haben, ein solches Glück hatte er nie zu träumen gewagt. Und trotzdem ist es passiert. „ Das nennt sich Handy, ich kaufe dir auch eins wenn du Neugierig bist. Sie können sehr praktisch sein, aber man kann damit auch spiele spielen. Simple Dinge wie Schach und kompliziertes, spiele lassen viel Kreativität zu.“, allerdings überließ er seinem Bruder das Tempo in welchem er neue Dinge kennen lernen wollte. Das war schon alles Kompliziert hier unten. Einige Minuten vergingen und er parkte in die Einfahrt. „Wir sind zuhause. Aber vorher… wegen Primrose.“, fing er das unangenehme Thema an und biss sich auf die Unterlippe, er wusste es würde weh tun. Doch war es eine Notwenigkeit das Cadmiel das verstand. Für das Überleben hier unten. Erst nachdem e er also alle Fragen Geduldig beantwortet hatte fing er an sich mit dem Gedanken an Primrose auseinandersetzen. Obwohl konnte er das überhaupt? Sich an einen solchen Gedanken gewöhnen? Nein. Nicht wirklich, schließlich kannte er das Himmlische Geschöpf nicht mal ansatzweise und damit stufte er sie natürlich wieder als potenzielle Gefahr ein. Weil Cadmiel ihr so vertraute, misstraute sein Zwilling ihr umso mehr, ja sie mochte vielleicht anders gewesen sein doch was hieß das schon für einen Engel? War sie ein Hauch wärmer? Hatte sie ein tiefes Verständnis, wahre Emotionen? Und viel wichtiger war, war sie gewillt ihr Leben zu Opfern nur um bei seinem Zwilling zu sein, oder ihn zu schützen? Er konnte sich diese Fragen nur mit einem simplen ‚Nein‘ beantworten. Er ging immer vom schlimmsten aus wenn es um fremde geht, also verengten sich nur etwas die Augen und er hörte weiter zu. „Und trotzdem sind sie da oben und spielen weiter gute Miene zum bösen Spiel. Cadmiel, ich weiß das ist hart, verdammt nochmal ich war auch mal genau da wo du bist. Aber Engeln ist nicht zu vertrauen, sobald sie sehen das du keine Flügel mehr hast bist du nicht mehr Cadmiel, ihre Vertrauensperson und Freund. Du bist jetzt ei gefallener , kaum ein deut‘ besser als ein Nephilim. Bitte. Bitte sein Vorsichtig.“ , und noch während er redete erdrückte ihn die Vorstellung davon wie Cadmiel dieser Primrose vertraute und sie ihn vor seinen Augen hinterging. Seinem Zwilling das Leben aushauchte, ihm das letzte bisschen Sonnenstrahl nahm. Und in dem Moment wo ihn die Gedanken überfluteten wurde Darel tatsächlich schlecht, und Kreidebleich, er wünschte sich seine Emotionen so leicht kontrollieren zu können wie er es bei anderen konnte. Doch war er diesem Sturm vollkommen ausgesetzt wie jeder andere Normale Mensch auch, fürchterlich.

Darel Eskaliert immer so x.x @Cadmiel







Emotionale Manipulation - Darel ist dazu in der Lage jedes Gefühl was er möchte in einem hervorzurufen. Wobei er nichts gegen wahre Liebe machen kann noch diese hervorrufen kann.
Wenn er jedoch eine Person
berührt, dann kann er jede Emotion sofort hervorrufen und auch abklingen lassen.
Mit einem Blick kann er einen nur Anfällig für eine bestimmte Emotion machen z.b. man lacht schneller. Darunter fällt natürlich auch Schmerz oder z.b. das unterdrücken von Gefühlen.
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#5

RE: Vor dem Haus

in WG • Jesper & Persophone King • Cadmiel & Darel 17.08.2017 05:01
von Cadmiel | 232 Beiträge

Schweigend blickte Cadmiel auf seine Hände, welche er ineinander verschränkt hatte. Immer hatte man ihm eingeredet er solle nicht trauern, doch das hatte er beinahe die Hälfte seines Lebens getan. Er hatte sie Trauer in sich hinein gefressen, sie herunter geschluckt, auch weil Rafa'elia ihm immer zu verstehen gab, das es nicht gut war zumindest in der Gegenwart der anderen. Ohne Darel war der Himmel soviel Kälter geworden. Es gab niemanden dem er wirklich vertraut hatte, wenn waren jene kurz danach gefallen. So viele seiner Brüder und Schwestern hatte er fallen sehen. Zumindest war ihm immer aufgefallen das jemand gefehlt hatte. Mit vielen anderen Engeln hatte er nie Kontakt, eigentlich hatte er auch immer sehr wenig geredet, wenn er dort oben war. Viel lieber war er auf der Erde, bei Velvet und deren Vater. Oh, wie er den Rotschopf doch vermisste. Genauso sehr wie er Rafaelia vermisste, oder auch Mika'il. Alle waren verschwunden. Nur Darel. Ja sein Bruder war wieder bei ihm. Seine andere Hälfte. Das wofür er immer gekämpft hatte. Ein Krieger kämpft nicht ohne Grund. Darel war sein Grund. Das war ihm klar geworden, als er plötzlich weg gewesen war. Er war damals so voller Ehrgeiz gewesen. So voller Energie und Entschlossenheit. Davon war nichts übrig. Kein bisschen. Es gab nur noch den Wunsch, seinen Bruder wieder zu haben, das, was ihm vollkommen machte. Vielleicht hatte gerade dies ihn all die Jahre gestärkt, dass sein Bruder irgendwo auf ihn wartete. Ein Krieger war stark, gerecht und ohne Emotion. Die ersten beiden Aussagen vermochten vielleicht zu stimmen, doch Cadmiel war keine Maschine, das war er nie gewesen und würde es auch niemals sein. Man konnte ihn nicht lenken, nicht verbiegen, doch brechen konnte man ihn, Einige Risse hatte er eingesteckt, einen besonders großen in seinem Herzen. Doch ganz brechen... hatte man dies bereits erreicht? Für einen Moment vielleicht. In dem Moment als er auf die Erde fiel und dort auf dem Boden lag und den Himmel anstarrte. In diesem Augenblick war er in tausend Scherben zerbrochen, welche Darel noch vor einigen Stunden wieder zusammen gesetzt hatte. Ein gebrochener Krieger, ist der stärkste. Ob das wohl bei jedem Engel so war? Bei jedem Krieger? Ob Cadmiel sich als solchen überhaupt noch bezeichnen durfte? Er war immer gerne jemand gewesen, der für die Schwachen kämpfte, jemand der bewahrte und sicher hielt. Konnte er das auf der Erde immer noch sein? Hatte man ihm seine Bestimmung mit dem Fall genommen? Er mochte es das Schicksal zu sein, durfte er das hier immer noch sein? Der Schicksalsbringer? Nun, eigentlich hatte er sich ja irgendwo selbst auf die Füße getreten. Es war schließlich das Schicksal, welches ihn hier her gebracht hatte. "Was soll ich eigentlich hier auf der Erde machen? Hab ich nun keine Bestimmung mehr?" Er fühlte sich ohne so leer, schließlich war Gott es gewesen, welcher ihm seine Gabe gegeben hatte, sowie die Aufgabe. Es war sein Vater gewesen, der ihn in Mika'ils Hände gegeben hatte. Sein ganzes Leben war er ein Krieger, doch hier... hier konnte er es nicht sein. Schon immer hatte er sein Schwert bei sich getragen, doch auch das würde hier nicht mehr gehen. All das wurde ihm erst jetzt bewusst. "Jetzt kann und darf ich wohl nicht mehr kämpfen... Ich kenne doch nichts anderes, ich hab mein Leben lang gekämpft." Murmelte der Dunkelhaarige vor sich her. Er sprach vielmehr zu sich selbst, als das er sich an seinen Bruder wand. "Ich will nützlich sein Darel." Das wollte er schon immer. Helfen. Dinge besser machen. Im Himmel hatte zwar jeder seine Aufgabe, doch hatte er sich selbst dort irgendwo noch nützlich gefühlt. Es gab nicht sehr viele Krieger wie ihn, da die Ausbildung lange und hart war. Cadmiel selbst war wohl einer der entschlossensten Schüler gewesen. Er liebte den Gedanken irgendwann ein prachtvoller und talentierter Krieger zu sein. Ein Engel zu dem man so aufsehen konnte, wie zu seinem Erzengel. Und nun saß er hier. Ohne Flügel. Ohne Ziel. Warum dachte er gerade jetzt darüber nach, wo er seinen Bruder doch wieder hatte? Er ließ sich die Worte seines Bruders durch den Kopf gehen, kaute nachdenklich auf seiner Unterlippe herum. "Wie bin ich denn?" Wollte er dann wissen. "Und... wie will ich sein?" Das wusste er nicht. Cadmiel wusste nicht wie er und was er sein wollte. Schließlich war er Erschaffen worden um einer Bestimmung zu folgen und jene gab es mit seinem Fall nicht mehr. Also wie sollte er hier auf der Erde sein? Ohne Kodex? Mit Gefühlen, die er im Grunde kein bisschen verstand? "Rafa wird sicher sauer sein..." Murmelte er leise, ließ den Kopf wieder sinken. "Sie... Ich hab sie alleine gelassen..." Zumindest glaubte er das. Schon wieder hatte sie jemanden verloren und dieses mal war es Cadmiel, ihr bester Freund und engster Vertrauter. Er hatte zwar auch für sie gekämpft, für sie war er im Himmel geblieben. Sie war so lange weg gewesen. All das, was sich über die Zeit ohne sie angestaut hatte, wollte aus ihm heraus. Deshalb war er nun hier. Er hatte den falschen Vertrauen geschenkt.
Bei den Erklärungen hörte der Lockenkopf besonders zu, nickte hin und wieder. Er versuchte es irgendwie zu verstehen, doch war all das so neu. Wie eine Person aus einer anderen Zeit fühlte er sich. Wie jemand der über Tausend Jahre geschlafen hatte. Wie in der Zukunft. "Ich... verstehe das nicht ganz." Gab er offen zu. Es war wohl einfach zu viel. Langsam musste er sich an alles heran tasten. Als Darel die Spiele auf dem leuchtenden Ding erwähnte, welches er Handy nannte, sah der andere ihn irritiert an. Wie passten den Spiele in das kleine Ding hinein? Wer baute so ein seltsames Ding? Stopfte man die Spiele da einfach rein? Überfordert mit all den Fragen kratzte sich Cadmiel am Schopf. "Komisches Ding... starren die Leute wegen den Spielen etwa so fasziniert darauf?" Wollte er dann wissen, anders konnte er es sich nicht erklären. "Und sitzt darin eine kleine Fee oder ähnliches? Einige sprechen damit ja auch... merkwürdig." Andere würden den Gefallenen jetzt wohl auslachen, doch kannte er all das einfach nicht. Er hielt es für seltsame Erfindungen, mit denen er nun wohl klar kommen und verstehen musste. Doch den Gedanken warf er weg. Das Auto hielt schon bald. Neugierig sah er aus dem Fenster, blickte auf das Haus, in dem er jetzt wohl Leben würde. Doch dann sprach Darel Primrose wieder an, worauf Cadmiel gleich wieder zu ihm sah. Es wunderte ihm nicht, das er sich so große Sorgen machte, zumal der Dunkelhaarige ja selbst nicht wusste wem er trauen sollte. Doch brachen die Worte seines Bruders ihm irgendwo das Herz, da der Primrose schon länger kannte und glaubte, sie würde ihn verstehen. Allein schon der Gedanke daran, dass sie einer der Bösen war, verschaffte ihm so ein unwohles Gefühl. Mit ihr hatte er doch so viele Stunden verbracht. "Ich bin kein klein Kind Darel..." Mit festen Blick sah er seinen Zwilling an. "Ich werde vorsichtig sein, doch glaube ich nicht das Primrose mir jemals schaden könnte, oder es versuchen würde." Vielleicht redete er sich auch das nur ein, doch wünschte er sich, es wäre so. Leise musste er seufzen. "Ich werde nicht verschwinden, ich werde nicht sterben, ich bleibe hier, bei meinem Bruder." Sprach er dann selbstsicher. "Ich gehe nicht mehr weg... wir waren schon viel zu lange getrennt, als das wir beieinander lebten. Mach dir jetzt nicht so viele Gedanken, jetzt holen wir das nach, was wir verpasst haben." Cadmiel legte wieder ein zartes Lächeln auf seine Lippen. Die beiden würden sich sicher einiges zu erzählen haben. Darel wohl viel mehr, als er. Doch das war ihm egal. Er wollte alles wissen, genauso wie er diese Welt kennen lernen wollte. Das hier war wohl ein Neuanfang, auch wenn ihm soviel fehlte, so hatte er wenigstens seinen Zwilling wieder.

@Darel
Ich hab zwischen drin so lachen müssen xD Ach Caddy


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#6

RE: Vor dem Haus

in WG • Jesper & Persophone King • Cadmiel & Darel 19.09.2017 09:58
von Darel | 31 Beiträge

Darel musste einen langen Moment lang überlegen während er innerlich alle Berufe durchging die zu seinem Bruder passen könnten, dabei schloss er allerdings vorerst alles aus was mit Technik zu tun hatte. Doch das konnte sich jederzeit ändern, immerhin könnte sich sein Zwilling als wahres Genie raus stellen wenn er sich allgemein einmal dran gewöhnt hatte. Als sein Blick kurz zwischen Cadmiel und dem Haus vor ihnen hin und her glitt musste selbst er ein wenig schmunzeln über seinen Gedanken, nein Cadmiel in einem Computer Shop sich vorzustellen wäre einfach nur viel zu lustig. Im Endeffekt müssten die Kunden diesem wahrscheinlich erklären was zur Hölle die Kasse ist und warum diese leuchtenden Kasten Geräusche machen, die Vorstellung fand der ältere von beiden dennoch sehr amüsant. „Natürlich hast du eine Bestimmung Cadmiel, ich weiß dass man sich Verloren fühlt wenn man fällt, aber vertraue mich Bruder wenn ich sage das der Himmel einem ziemlich Kalt und Bedeutungslos erscheint wenn die Erde und ihre Möglichkeiten kennt. Doch bevor wir uns in Existenz Krisen Stürzen würde ich Vorschlagen das wir erst mal alles kennen lernen und etwas Essen mhm?“, lächelte ihm der gefallene Engel entgegen und wusste das die Infusion Cadmiel einiges an Kraft schon gespendet hatte doch er wollte es auf gar keinen Fall drauf ankommen lassen. Außerdem wollte er seinem Bruder die Vorteile der Erde Präsentieren und Essen war eines der schönsten Dinge die es hier gab, warum nicht gleich damit anfangen? „Rafa wird froh sein das du lebst, alleine ist man im Himmel irgendwie immer, sie wird einen Weg finden zu überleben das … machen Unsterbliche so.“, bestätigte er ihm seiner besseren Hälfte. Er konnte sich nicht vorstellen das die Ratsfrau Sauer sein könnte, davon ganz abgesehen das dieses Gefühl im zu hohen Ausmaße mit Sicherheit folgen für jene hätte, so hoffte Darel einfach nur das diese sich lieber bis auf weiteres von den beiden fern hielt. Nicht nur weil sie unglaublich mächtig war sondern auch weil diese viel zu sehr mit den Gefährlichen anderen Ratsmitgliedern verstrickt war. Sie würde sicher nicht ihre Flügel riskieren nur um ihren Freund zu schützen, Loyalität war im Himmel eine Rarität. Zumindest war das die Einstellung von dem stets skeptischen Engel. Er kam nur schwer dahinter wie Cadmiel sich mit den anderen Himmelswesen so anfreunden konnte, aber wahrscheinlich glich er seinen Zwilling was das anging auch einfach nur wieder aus, Darel konnte mit dieser Kälte nichts anfangen dafür hatte ihm früh sein hitziges Temperament Beinchen gestellt. Und so war er auch hier gelandet, obwohl man die Situation damals auch als eine Art Sonderfall behandeln konnte, immerhin war die andere Hälfte seines Herzens im Sterben gewesen. Es wäre womöglich ungewöhnlicher gewesen hätte Darel in Ruhe gehandelte ohne jeden um sich herum anzuschreien und weg zu drücken. Noch heute kochte eine ungeahnte Wut in ihm hoch wenn er daran dachte wie die Engel seinen Zwilling hätten einfach sterben lassen ohne es wenigstens zu versuchen, wie schnell sie einzelne Individuen für ersetzbar hielten und sie als kollateral Schäden abtaten. In der Tat waren sie wohl nichts weiter als Soldaten, ohne Herz, ohne Gefühle, ohne Loyalität zueinander. Die Engel waren nur einzelne Ersetzbare Glieder einer Kette, blind für das Leid was ihnen angetan wird. Doch die Niedlichkeit seines Bruders holte ihn wieder aus, seinen fast schon von tiefem Hass erfüllten, Gedankengängen raus. Er lachte tatsächlich etwas auf als dieser ihm bestätigte dass er nicht wirklich etwas von dem Verstanden hatte was Darel von sich gegeben hatte, es sollte ihn wohl nicht wundern. Er sollte Cadmiel wohl zuerst einmal ein Physik Buch in die Hand drücken und dann mal sehen was passiert, wie einem Hamster dem man ein Drehrad hinstellte und man dessen ersten Experimente damit betrachtete, genauso fühlte sich der Arzt in diesem Moment. Fehlte nur das Physik Buch, den Hamster hatte er ja schon. „Nicht schlimm war nicht weiter wichtig.“, winkte er rasch ab damit sich seine andere Hälfte sich nicht zu viele Gedanken machte und sich vor allem nicht ausgelacht vorkam. „Tatsächlich starren da viele auch wegen den Spielen drauf, doch eine Fee sitzt da nicht drin. Feen sind viel Größer Cadmiel zumindest heutzutage. Sie haben die Größe von Menschen angenommen um sich zu verstecken, außerdem eine Fee da rein zu drücken wäre sicher Grausam…“ , überlegte er Laut und zeigte mal wieder wie gerne er auf die Gedanken seines Bruders einging ohne sich darüber lustig zu machen. Alles was der frisch gefallene Engel sagte nahm der ältere Bruder von beiden Ernst, auch wenn es für andere noch so lächerlich klang für Darel war es Wichtig das er sich langsam an alles heran tastete. Doch so schnell wie der Moment des Friedens währte, so schnell ging er auch wieder immerhin ging es hier wieder um Cadmiels kleine Freundin Primrose, ein Name den er niemals Appetitlicher aussprechen würde als das Wort Reptil. Doch der feste Blick und die Aufrichtigkeit die er dahinter spürte beruhigten ihn etwas, ließ etwas Gewicht von seinen kräftigen Schultern sinken und ein kleines zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen zurück. „Gut ich musste nur Sichergehen. Vertrau ihr wenn du meinst aber deswegen werde ich es niemals tun, doppelt hält besser.“, kam es gutgelaunt von ihm während ihn die Bedeutung seiner letzten Worte reichlich amüsierten. Ein kleiner Wortwitz in der wohl absolut falschen Situation, aber da kam mal wieder sein neu erwachter schräger Humor raus den wohl nur er selbst lustig fand. „Ich würde dich um ehrlich zu sein auch nicht gehen lassen. Aber ins Haus sollten wir trotzdem rein gehen, dann zeige ich dir unser kleines Reich.“ , murmelte er mit einem fast schon verlegenen Lächeln auf den Lippen ehe er anfing auszusteigen und seinen Weg samt seinem Bruder der hinter ihm war zur Haustür fand und Darel dort aufschloss. „Du hast auch ein Zimmer was… sehr Peinlich ist. Also nicht das das Zimmer sondern, ich hab es eingerichtet ein wenig im alten Stil aber dennoch Modern damit du dich langsam an alles gewöhnst. Für äh… alle Fälle das du mich doch mal gefunden hättest oder so…“, dabei kratzte er sich Nervös am Hinterkopf und war sich selbst nicht mal Sicher was genau er eigentlich sagen wollte, also ließ er Cadmiel einfach den Vortritt in das Haus. Dabei kam ihm der Gedanke dass seinem Zwilling heiße Schokolade gut tun würde, sicher würde er sie mögen. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen folgte er ihm in sein Haus und zum ersten Mal hatte er das Gefühl in diesen Gemäuern frei atmen zu können. Zu Hause.

@Cadmiel
Sry nochmal für die Lange Wartezeit TwT







Emotionale Manipulation - Darel ist dazu in der Lage jedes Gefühl was er möchte in einem hervorzurufen. Wobei er nichts gegen wahre Liebe machen kann noch diese hervorrufen kann.
Wenn er jedoch eine Person
berührt, dann kann er jede Emotion sofort hervorrufen und auch abklingen lassen.
Mit einem Blick kann er einen nur Anfällig für eine bestimmte Emotion machen z.b. man lacht schneller. Darunter fällt natürlich auch Schmerz oder z.b. das unterdrücken von Gefühlen.
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